Von neuen Rezepten und dem Idealgewicht

Burgdorfer gehen ins Fernduell mit ASC 46

Auch die Männer der TSV Burgdorf sind zum Saisonfinale in neun Wochen beim ASC 46 Göttingen zu Gast und könnten dann nach Stand der Dinge ein echtes Endspiel vor sich haben. Die SG STV/MTV Salzgitter ist für beide Klubs zwar zurzeit nur mit einem Fernglas in Sichtweite, hinter dem bereits um neun Zähler enteilten Spitzenreiter der Oberliga liefern sich der Zweite (TSV) und der Dritte (ASC) jedoch punktgleich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei die Burgdorfer schon eine Partie mehr absolviert haben. Im Kampf um die Aufstiegsrelegation haben die Göttinger also im Augenblick einen kleinen Vorteil.

Das Duell um die Vizemeisterschaft setzt das TSV-Team von Kai Hartel heute (ab 15 Uhr) bei der um den Klassenerhalt kämpfenden VSG Düngen/Holle/Bodenburg fort, die in der unteren Tabellenregion steht. „Jetzt haben wir das neue Jahr, da entscheidet sich alles“, sagt der Burgdorfer Coach, der in Holle „voll auf Angriff“ spielen lassen will. Fit genug dazu sei die Mannschaft; kein Spieler habe aus der freien Zeit über Weihnachten und Silvester überflüssige Pfunde mitgebracht. „Auch wenn wir ambitionierten Amateursport betreiben, muss ich das nicht genau überprüfen“, sagt Hartel. „Die jungen Herren sind alle diszipliniert und darauf bedacht, dass sie ihre Figur halten.“

Hartel hofft auf die Lufthoheit, wohl wissend, dass auch der Gegner „einen Hünen“ in seinen Reihen habe, der „hart und platziert aus dem Hinterhalt“ schlagen könne. Eine sichere Abwehr am Netz wäre daher hilfreich, doch ausgerechnet im Mittelblock drückt Hartel momentan etwas der Schuh. Seit Ende November muss der Trainer auf Hen­drik Bauerochse verzichten, der sich einen Bänderriss zugezogen – und nun Gesellschaft bekommen hat: Sein Bruder Steffen hat vor wenigen Tagen die gleiche Verletzung erlitten und fällt ebenso aus.

Quelle: HAZ, 11. Januar 2020, Von Dirk Herrmann

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