In Gifhorn eine Basis schaffen

3:0 in Giesen, 3:1 in Northeim – die Ausbeute der TSV Burgdorf nach zwei Saisonspielen kann sich sehen lassen. Allzu viel Aussagekraft, was für den Oberligaaufsteiger erreichbar ist, haben die sechs Punkte zwar noch nicht; die dicken Brocken kommen laut Trainer Kai Hartel erst noch.

Nach dem gelungenen Auftakt ist sein Team aber gierig geworden. Es will nachlegen, wie Hartel kürzlich bei einem Trainingslager feststellen konnte. „Wir haben uns für zwei Tage in der Halle eingeschlossen und sehr intensiv trainiert. Standardsituationen, Aufschlag, Annahme“, sagt er.

Beim MTV Gifhorn bestreiten die Burgdorfer am Sonntag (12 Uhr) ihr drittes Auswärtsspiel in Folge – mit der Aussicht, mit Tabellenführer ASC 46 Göttingen gleichzuziehen, der bereits eine Partie mehr absolviert hat. „Momentan stehen wir da, wo wir uns auch nach dem letzten Spieltag in etwa befinden wollen“, sagt Hartel, der schon den ersten Auftritten auf eigenem Parkett entgegenfiebert; sechs der folgenden sieben Begegnungen sind Heimspiele. „Gewinnen wir in Gifhorn, hätten wir eine gute Grundlage“, sagt er.

Mit ins Trainingslager hatte Hartel auch Steffen Schrader genommen. Der ­16-Jährige aus dem Bezirksligakader reist morgen mit in die Sporthalle Flutmulde und soll gegen den MTV, der zwei seiner ersten drei Spiele verloren hat, als Zuspieler oder Libero Einsatzzeit bekommen. Neben den langzeitverletzten Timm Euler und Dennis Sutmöller muss die TSV auf Ole Ringelmann (Urlaub) verzichten.

Quellenangabe: HAZ Burgdorf/Uetze vom 12.10.2019, Seite 8, Dirk Herrmann

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