Die Relegation im Visier – Heimspieltag für die TSV Burgdorf

Niederlagen ist man bei der TSV Burgdorf nicht mehr gewohnt, doch auch zwei verlorene Spiele in Folge lassen den Oberligisten nicht gleich trübselig werden. „Die Leistungen waren ja trotzdem gut“, sagt Trainer Kai Hartel. „Würden wir jetzt klagen, wäre das Jammern auf hohem Niveau.“ Zumal sich seine Mannschaft mit den 17 Punkten, die sie in den ersten sechs Begegnungen sammelte, weiterhin in einer guten Position befindet und diese bei ihren letzten Auftritten in diesem Jahr noch verbessern kann.

Spitzenreiter SG STV/MTV Salzgitter ist zwar außer Reichweite, aber bei einem erfolgreichen Heimspieltag am heutigen Samstag (15 Uhr) können die Burgdorfer noch auf den zweiten Platz klettern. In den Rückspielen gegen den DJK Kolping Northeim und den TSV Giesen Grizzlys III will Hartel mit seinem Team in der großen Halle der IGS für einen gelungenen Abschluss der ersten Saisonhälfte sorgen. Alle Konzentration auf die Vizemeisterschaft – das ist jetzt die Devise vor den Duellen mit dem Sechsten und dem Fünften der Tabelle, die jeweils acht Punkte weniger auf dem Konto haben. Die Burgdorfer nehmen den Relegationsplatz ins Visier, auch wenn der Aufstieg dadurch nicht automatisch näher rückt. In der vergangenen Spielzeit hatten sich die Salzgitteraner in der Entscheidungsrunde durchgesetzt – dass für sie in der Regionalliga ein Platz frei werden würde, darauf hofften sie jedoch vergeblich.

„Wir haben zuletzt zweimal unglücklich verloren und wollen jetzt den roten Faden wiederfinden“, sagt Hartel. „Die Qualität der Mannschaft hat sich im Verlauf der Hinrunde deutlich gesteigert. Wir sind oben mit dabei, wir haben uns als Aufsteiger etabliert – das ist klasse.“ Nach dem heutigen Heimspieltag, bei dem der aufgrund von Rückenproblemen lange Zeit ausgefallene Zuspieler Timm Euler wieder im Aufgebot steht, haben die Burgdorfer erst einmal ein wenig frei. Eine Woche nach dem Trainingsauftakt am 4. Januar geht es für sie mit der Partie bei der VSG Düngen/Holle/Bodenburg weiter.

Quellenangabe: HAZ, Burgdorf/Uetze vom 21.12.2019, Seite 10, Dirk Herrmann

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